Tobias Schmidt beim größten Jugend-Open Deutschlands erfolgreich

Das Nikolausturnier in Heilbronn ist das größte Jugendturnier in Deutschland und mit dabei war als „einziger“ Tammer Teilnehmer Tobias Schmidt unter 400 Schachsportlern. Er ist motiviert, selbstbewusst, schlagfertig, flink und nutzt seine Möglichkeiten.
Alles Attribute, die man beim Schach unbewusst einsetzt. Der frischgebackene Kreismeister der U10 berichtet: „Ich hatte heute auch einen anderen Termin, aber hier muss ich dabei sein!“ In seiner Altersklasse ist er im Verein und im Kreis Ludwigsburg der Beste.
Seine Lieblingseröffnung, das Zweispringerspiel, setzt er gekonnt ein. Unter 73 Schachbegeisterten unter 10 Jahren war Paula Wiesener aus Karlsruhe vorne. Sie ist erfahren bei Welt- und Europameisterschaften, ein Profi, und schon in der U8 blitzte ihr Ausnahmetalent auf.
9 Runden waren zu spielen und Tobias wollte natürlich auch Erster werden. „Der hat so gut gespielt von den Königskindern“ oder „kann ich noch Zweiter werden?“ Wie auch immer 6 Punkte sind nicht schlecht. Hier waren Kinder aus Jena oder Frankfurt am Start, die es gewohnt sind,
vorne zu landen und da hat es nicht ganz für den Ersten gereicht. Am Ende waren es zwei „Einser“ – nämlich der 11. Platz so wie ein Druckfehler, aber auch mit der Erkenntnis, dass wieder ein Schachtalent entdeckt wurde. Jetzt fehlen noch ein paar Jugendturniere und die Unterstützung
durch die vielen anderen Tammer Jugendlichen, die aus irgendwelchen Gründen vergessen haben, warum Jugendturniere und MITMACHEN so wichtig sind. Das beste Team kam vom SC Widdern – vier Kindern hatten in vier Altersklassen die meisten Punkte gesammelt – Widdern, richtig gehört, eine Schachhochburg
muss nicht immer aus einer Metropole wie Heilbronn sein?

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