Platz 14 für Tammer U20-Jugendteam bei der Deutschen Meisterschaft

Nach mehrjähriger Pause konnten sich im letzten Sommer die Tammer Nachwuchßchachspieler wieder für die Deutsche Meisterschaft der Altersklaße U20 – der Königsklaße unter den Jugendmeisterschaften - qualifizieren. Zwischen Weihnachten und Neujahr ging es für die Tammer diesmal nach Kelheim (Bayern). Laut Setzliste rangierten die Tammer auf Platz 15, so daß fast außchließich stärkere Gegner zu erwarten waren. Gleich in der ersten Runde wurde Köln/Mülheim überraschend mit 3,5-2,5 bezwungen ehe man anschließnd gegen den SC Dillingen (Bayern) mit 1-5 chancenlos war. Am zweiten Tag folgten zwei ebenso knappe wie bittere 2,5-3,5 Niederlagen gegen SF Brackel/Dortmund und SG Pang/Rosenheim. Nach dem 4,5-1,5 Erfolg gegen den badischen Vertreter Bad Mergentheim hatte sich die Mannschaft scheinbar wieder gefangen. Trotz teilweiser deutlicher Stellungsvorteile reichte es gegen den SF Hettstedt wieder nur zu einem 2,5-3,5. Und so kam es wie es nicht anders zu erwarten war. In der letzten Runde traf man auf den Dauerrivalen aus Württemberg – dem Heilbronner SV. Auch hier wurden Chancen vertan, so daß doch tatsächlich erneut mit 2,5-3,5 verloren wurde. So reichte es am Ende mit 4:10 Mannschaftspunkten und 19:23 Brettpunkten zum 14. Platz und man verbeßerte sich immerhin im Vergleich zur Setzliste. Deutscher Meister wurde der Hamburger SK vor Bochum und Dillingen. Heilbronn wurde sensationell 6. und Bad Mergentheim landete auf Platz 16. Mit etwas mehr Glück und einem beßeren "Killerinstinkt" hätte sicherlich die eine oder andere knappe Niederlage anders ausgehen können. Neben den Schachpartien inkl. Vorbereitung und Analyse standen noch weitere Aktivitäten auf dem Programm: Kegeln, Badminton, Poker- sowie DVD-Abende, usw.
Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Jan-David Lange (4/7), Andreas Döring (1,5/7), Alexander Schäfer (2/7), Felix Andraschko (5/7), Michael Stegmaier (3/7) und Sören Kaiser (3,5/7). Als Fahrer und Betreuer unterstützten Michael Stegmaier und Roland Dolensky die Mannschaft.

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