Ein Traum wurde wahr – Württembergische Jugendauswahl mit 2 Tammer Jugendspielern wurde Deutscher Meister bei den Deutschen Ländermeisterschaften

Daniela Schäfer und Jan-David Lange vom SC Tamm 74 wurden in diesem Jahr für die Württ. Jugendauswahl nominiert und durften bei den Deutschen Ländermeisterschaften in Saarbrücken vom 21. bis 24. November 2006 ihr Bundesland in den Altersklassen U 12 w und U 16 vertreten. Bei der Ländermeisterschaft treten jeweils acht Jugendliche eines Landesverbandes gegeneinander an. Dabei müssen mindestens drei Mädchen eingesetzt werden. Zudem müssen die Altersklassen U20, U18, U16, U14, U12, U20w, U16w und U12w jeweils einmal besetzt sein.
Das bedeutete eine Woche „schulfrei“, dafür aber eine harte Woche im Schachspielen. Immerhin waren von jedem Bundesland die besten Spieler vertreten. Insgesamt gingen 11 Bundesländer an den Start. Vor zwei Jahren gewann Jan-David Lange mit der württembergischen Jugendauswahl bereits die Deutsche Vizemeisterschaft. In diesem Jahr wollte die Mannschaft nach zwei Vizemeisterschaften unbedingt den Titel nach Württemberg holen. Zwar ist das württembergische Team durchgehend sehr stark besetzt, aber die nationale Konkurrenz ließ sich nicht so leicht Matt setzen.
Die Mannschatartete das Turnier sehr verheißungsvoll mit zwei Siegen. Die erste Runde gegen Sachsen-Anhalt konnte mit 6:2 gewonnen werden und auch die zweite Runde gegen Rheinland-Pfalz konnte souverän mit 5:3 gewonnen werden. Dann kam die erste Herausforderung aus Sachsen. Nach hartem Kampf konnte ein Unentschieden herausgespielt werden. Dieses Unentschieden wurde auch in den nächsten beiden Runden gegen Nordrhein-Westfalen (die nominell stärkste Mannschaft des Turniers) und gegen Niedersachen mitgenommen. Nun lag Württemberg auf dem 3. Platz. Das Ziel war jedoch der Meistertitel. Deshalb musste nochmals mit voller Kraft die letzten beiden Runden angegangen werden. Die 6. Runde musste gegen Hamburg gespielt werden und konnte eindeutig mit 6,5:1,5 Punkten gewonnen werden. Die letzte und alles entscheidende Runde ging gegen Mecklenburg-Vorpommern. In dieser Runde wurde lediglich ein halber Brettpunkt abgegeben. Jetzt galt es abzuwarten, wie die anderen Mannschaften spielten. Es wurde gerechnet und gezittert, denn es wurde sehr eng. Aber – da war er – der halbe Brettpunkt, der dieses Mal zum Titel führte. Endlich! Zu diesem Titel haben Jan-David Lange mit 5,5 Punkten aus 7 Runden und Daniela Schäfer mit 4 Punkten aus 7 Runden wesentlich beigetragen! Herzlichen Glückwunsch an die beiden Tammer Nachwuchsspieler zu ihrem ersten „Deutschen Meister“ Titel, aber auch der gesamten Württ. Auswahl zu diesem sensationellen Erfolg!

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