Berlin, Berlin, … wir waren in Berlin!

Tammer U16-Team mit Jan-David Lange, Alexander Schäfer, Andreas Döring und Alexander Jannes mit 7:7 Punkte auf Platz 9 bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin. Keine der anderen 3 Mannschaften aus Baden-Württemberg war besser!

Am 26.12. sind wir in Berlin angekommen und am 27.12. ging es auch schon los! Mit einer taktischen Meisterleistung (2 schnelle Siege, 2 schnelle Remis) schonten wir gegen den Letzten der Setzliste erstmal Kräfte für die 2. Runde. Hier war der Hamburger SK von 1830 der Gegner: und die 144 Jahre zusätzliche Erfahrung spielten sie eiskalt aus: Erst stellten die Hamburger mit 3 Siegen den Mannschaftserfolg sicher, und dann - als es um nichts mehr ging - verteilten sie noch ein Gastgeschenk an Brett 1. Nach dieser Lektion setzten wir am 2. Spieltag zur Aufholjagd an und sammelten 7,5 von 8 möglichen Brettpunkten ein, um am Ende des Tages als Verfolger auf dem zweiten Tabellenplatz zu lauern und den Titel fest im Visier zu haben.
Leider kam jetzt der ominöse 3. Spieltag. Zuerst überließen wir in aussichtsreichen Positionen Eppendorf, später dann auch ohne aussichtsreiche Positionen Nordhorn-Blanke alle Mannschaftspunkte und begnügten uns mit 1,5 Brettpunkten pro Spiel. Schuld daran konnte nach einhelliger Meinung der Mannschaft nur die Verpflegung (keine Burgerbraterei in Sichtweite der Jugendherberge) sein. Spruch des Tages: „Der Apfel ist ja noch nicht mal roh! (?)“. Am letzten Spieltag ging es dann noch einmal um alles! Rommelshausen hieß der Gegner und es war klar, dass das Minimal-Ziel „Beste Mannschaft aus Baden-Württemberg“ im direkten Duell erreicht werden musste. Nach einem schnellen Sieg am dritten Brett ließen wir Rommelshausen noch einmal mit 2:1 in Führung gehen, um dann am letzten Brett das 2:2 sicherzustellen. Dank des im Turnierverlauf bereits herausgearbeiteten Vorsprungs von 2 Brettpunkten war alles im Lot.
Vor der Rückreise und nach dem Besichtigungsprogramm in Berlin (Motto: Der beste Platz für eine Schneeballschlacht ist …) wurde für eine „vernünftige“ Marschverpflegung gesorgt, die sich aber im Verlauf der Bahnfahrt als um ein paar Hamburger zu knapp kalkuliert erwies, so dass in Stuttgart noch einmal Nachschub organisiert werden musste. Apropos Bahnfahrt: Ein besonderer Dank gilt der Deutschen Bahn AG, die durch den Einsatz eines „alten“ ICE (fehlende Steckdosen) das Computerspielen wirkungsvoll einschränkte und als Entschädigung vorzügliches Entertainment durch die „Country Kids“ auf Kanal 3 bot (Ich sing hier nur: „Hopp, hopp, hopp - Mustang (!) lauf Galopp…“).

Ein Blick auf die Abschlusstabelle:
1. Dresdner SC 12-2 Punkte, 19,0 Brettpunkte (Glückwunsch!)

9. SC Tamm 74 7-7 Punkte, 16,5 Brettpunkte

Sportliches Fazit: Dieses Mal waren wir auf 10 gesetzt und sind 9. geworden, nächstes Mal holen wir 2,5 Brettpunkte mehr und werden Deutscher Meister…

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