Tammer U12-Kids landen bei der Deutschen Meisterschaft mit 6:8 Punkten auf Platz 14

Gewonnen haben sie reichlich – die Tammer U12-Kids – vor allem an Erfahrung. Arthur Günthner, Till Ameln, Daniela Schäfer und Stefan Döring haben gelernt, dass auch andernorts Schach gespielt und gekämpft wird.

Ganz nebenbei belegten sie in den vier Tagen noch einen Kurs in Haushaltsführung, versuchten ihren Jugendleiter in einen Schneemann zu verwandeln (ob dies gelang, wird für immer ein Geheimnis bleiben; die Red.), vergossen mitunter auch Tränen und konnten nach unendlich langen mit zahlreichen Entbehrungen verbundenen Fußmärschen doch noch eine wahre Augenweide vor sich sehen – zumindest solange, bis die Pizza restlos verputzt war.
Ach so, Schach gespielt wurde auch noch. In der ersten Runde erkämpfte sich Wilhelmshaven als Gastgeber ein 2:2-Unentschieden. Die zweite Paarung des Tages konnten die Tammer mit 2,5:1,5 gegen Hohenlimburg für sich entscheiden. Am zweiten Spieltag hatten die Tammer in einem ebenfalls sehr engen Spiel mit 1,5:2,5 gegen Coswig das Nachsehen, ehe in der Nachmittagsrunde gegen Hannover ein 2:2 erkämpft wurde. Somit lagen die Tammer, immerhin jüngste Mannschaft des Turniers, nach 4 Runden mit 4:4 Punkten im Mittelfeld. Eine bittere Lehrstunde sollte dann am dritten Spieltag folgen. Mit 4:0 gingen die Tammer unter – müßig zu sagen, dass mehr drin gewesen wäre. „Ich weiß nicht, wie wir dieses Spiel gewonnen haben“, so der Betreuer aus Lieme nach der 6. Runde. Alle Tammer standen teils deutlich auf Gewinn, mussten aber nach und nach die Partien doch aufgeben. Letztendlich reichte es auch für Till nicht mehr den 2:2-Entstand zu sichern, da er zwar großen Materialvorteil, aber auch nur noch 2 Sekunden auf der Uhr hatte. Somit ging das Spiel mit 1,5:2,5 verloren. Mit einem sicheren 3:1-Erfolg in der letzten Runde gegen Paderborn sicherte sich die junge Mannschaft noch 6:8 Punkte und den Platz im Mittelfeld. Und eins ist gewiss, dass war noch nicht das letzte Wort dieser Mannschaft bei der DVM U12. Da alle im nächsten Jahr nochmals starten können und Thomas Kreiter wieder dazustößt, heißt es 2006 einen neuen Anlauf nehmen ... der DM-Pokal war sooo schööööön und sooo groooooß ... und überhaupt, was unsere U16er wollen, dass wollen wir auch, basta!

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